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Das Ende meiner Kindheit.
Die heute in London lebende Eva Schloss, früher Geiringer, wurde 1929 in Wien geboren. Die Familie musste vor den Nazis fliehen und ging nach Amsterdam ins Exil. Im Haus gegenüber lebte die Familie Frank mit ihrer Tochter Anne. Eva Schloss erzählt in ihrem Buch von der Schwierigkeit jüdischer Menschen, in den von Hitler-Deutschland besetzten Niederlanden zu überleben. Neben vielen, die den Verfolgten halfen, gab es auch Verräter. Die Familie Frank wurde deportiert. Nur Annes Vater überlebte das Grauen. Auch die Geiringers entgingen den Häschern nicht. Eva wurde an ihrem 15. Geburtstag verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Sie und ihre Mutter überlebten, ihr Vater und ihr Bruder wurden ermordet. Die gemeinsame Trauer führte nach der Befreiung Evas Mutter und Annes Vater zusammen. Sie heirateten.Für meinen Bruder Heinz, der so jung sterben musste. Er zeigte mir, wie innig und eng eine Bruder-Schwester-Beziehung sein kann. Ich habe nie aufgehört, ihn zu vermissen.
Originaltitel: „The Promise“, 2006 erschienen bei Penguin Books Ltd. (London). Aus dem Englischen von Jan Rosenbaum. -
Schlossmuseum Arnstadt (Hrsg.)
Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue
Katalog zur Sonderausstellung im Schlossmuseum Arnstadt | 2. Mai bis 14. November 2021 Das Schlossmuseum Arnstadt dokumentiert in der Sonderausstellung „Jüdische Familien aus Arnstadt und Plaue“ die bewegende, wechselvolle Geschichte der jüdischen Bürger beider Städte. Begleitend zur Ausstellung dieser Band als Aufarbeitung der jüdischen Geschichte und Ergebnisse. -
Bruno W. Reimann
Sonderedition mit beiliegender Goethe-Banknote: In einer limitierten Auflage von 100 Stück erschien diese Sonderauflage mit einer originalen und ebenfalls limitierten Goethe-Banknote – als Beilage zum Buch. „Weimars neuer Geldschein“ ist eine echte Banknote mit Sicherheitsmerkmalen und fortlaufender Nummerierung, gedruckt auf originalem Geldscheinpapier und von der EZB abgenommen. Als Lesezeichen, Geschenk für Goethefreunde oder einfach nur als Souvenir aus der Goethestadt.
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Ulrich Völkel (Hrsg.) Aurich war einst Hauptstadt der Grafschaft und des späteren Fürstentums Ostfriesland, wovon noch heute prächtige Bauwerke zeugen. Zur Geschichte der Stadt gehört ein vielfältiges jüdisches Leben, dessen Anfänge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Aurich ist ohne den Beitrag jüdischer Bürger kaum denkbar. 1933 machten sie 6,5 Prozent der Bevölkerung aus. 1940 war Aurich als Folge rassistischer Pogrome, Vertreibung und Ermordung „judenfrei“, wie es im Jargon der Nationalsozialisten hieß. Die Stadt war eines wesentlichen Teils ihrer „Seele“ beraubt. Liest man die Biografien der in diesem Buch vorgestellten Personen, begreift man den Verlust, der der Stadt zugefügt wurde. Umso wichtiger sind die Bemühungen der Auricher Bürger, sich ihrer Geschichte zu stellen und durch Erinnerungsstätten Mahnmale des Gedenkens zu schaffen, die vor allem auch in die Zukunft weisen wollen: Nie wieder darf es ein solches Verbrechen geben! Autor dieses Bandes: Bernd-Volker Brahms Vorwort: Jörg Armbruster
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Ausverkauft!Ulrich Völkel (Hrsg.) Weimar ist ein besonderer Ort. Der Name dieser Stadt bezeichnet die Heimat der deutschen Klassik, die in Geist und Werk die Ideale des Humanismus verwirklichte. Aber vor den Toren Weimars wurde auch eines der schrecklichsten Konzentrationslager, eine Tötungsfabrik entmenschlichter Barbaren, errichtet. Das Land der Dichter und Denker verkam zu einem Land der Richter und Henker.
„Das wird unser Aufstand sein, am Leben zu bleiben, so lange wie möglich und es mag ein Tag kommen, daß wir der Welt berichten können was geschah in diesen Lagern.“ (Laura Hillman)
Autoren dieses Bandes: Steffi von dem Fange, Jonny Thimm, Rüdiger Haufe Vorwort: Sebastian KrumbiegelDas Buch ist momentan vergriffen. -
Ein Überlebender berichtet.
„Ich war 14 Jahre alt, als ich nach Buchenwald deportiert wurde.“ Als deutsche Truppen in Frankreich einfallen, muss die Familie Herz fliehen. Die Erinnerungen von Bertrand Herz sind fest eingebrannt und bis heute detailgetreu abrufbar, als wären die Geschehnisse erst gestern passiert. Er erzählt das Leben eines 14-Jährigen, sein Leben, erschütternd – und dennoch Zuversicht vermittelnd. Originaltitel: „Le pull-over de Buchenwald“, 2015 erschienen im Tallandier Verlag (Paris). Aus dem Französischen von Franka Günther. -
Samuel Brecher
Land aus Milch und Honig
Eine israelische Rhapsodie Man hat so etwas über Israel noch nie gelesen. Genau wie man immer erwartet (oder gehofft) hatte, wie ein israelischer Roman werden würde. Eine Rhapsodie. -
Adil Demirci
Zelle B-28
Als politische Geisel in Istanbul Adil Demirci berichtet in seinem Buch über 10 Monate Haft in einem türkischen Gefängnis als politische Geisel. Ein Buch über die Willkür des türkischen Staates, mit politisch Andersdenkenden umzugehen. -
Emanuel Rosen
Wenn jemand anruft, sagt, ich bin tot
Eine Familie kämpft um Identität und Würde. Emanuel Rosen folgt den Spuren seiner Großeltern zurück nach Deutschland. Ins Deutsche übertragen von Wolfgang Schriek -
Laura Hillman
Ich pflanze einen Flieder für dich
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Ausverkauft!
Said Boluri
Der Himmel über der Grenze
Herbst 1990. Nach den politischen Unruhen im Iran wird es für Saids Familie unsicher, im Land zu bleiben. Nach einer anstrengenden Flucht wird die Familie in Deutschland wiedervereint. Doch die politische Verfolgung wird hier nur abgelöst durch rassistische Übergriffe und Demütigungen. Und dann taucht auch noch eine Liste mit Namen der Opfer aus den iranischen Todeslagern auf – ein lebensgefährliches Dokument. Ein Wettlauf gegen den Geheimdienst nimmt seinen Lauf.