Stolperstein Geschichten Weimar

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Stolperstein Geschichten Weimar

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Ulrich Völkel (Hrsg.)

Weimar ist ein besonderer Ort. Der Name dieser Stadt bezeichnet die Heimat der deutschen Klassik, die in Geist und Werk die Ideale des Humanismus verwirklichte. Aber vor den Toren Weimars wurde auch eines der schrecklichsten Konzentrationslager, eine Tötungsfabrik entmenschlichter Barbaren, errichtet. Das Land der Dichter und Denker verkam zu einem Land der Richter und Henker.

„Das wird unser Aufstand sein,
am Leben zu bleiben,
so lange wie möglich
und es mag ein Tag kommen,
daß wir der Welt
berichten können
was geschah in diesen Lagern.“
(Laura Hillman)

Autoren dieses Bandes: Steffi von dem Fange, Jonny Thimm, Rüdiger Haufe
Vorwort: Sebastian Krumbiegel

Das Buch ist momentan vergriffen.

 

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Art.-Nr.: 978-3-945294-09-3 Kategorie: Schlüsselworte: , ,

Ulrich Völkel (Hrsg.)

Stolperstein Geschichten Weimar

Der Bildhauer Gunter Demnig leistet mit seiner inzwischen europaweit verwirklichten Idee, den Menschen, die durch die Nationalsozialisten entwürdigt, ermordet und zu reinen Zahlen degradiert wurden, ein Denkmal in Gestalt der „Stolpersteine“ zu setzen, einen wichtigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit unserer Geschichte.

Der Eckhaus Verlag Weimar greift diese Idee auf und gibt mit einer Buchreihe den Namen ausgewählter Persönlichkeiten ein Bild und den Menschen ihre Lebensgeschichte zurück. „Stolperstein-Geschichten Weimar“ ist der erste Band zu einer im Eckhaus Verlag entstehenden Serie. In über 1.000 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas liegen bereits Stolpersteine. Hinter jedem dieser Steine steckt eine Geschichte, die nicht vergessen werden darf.

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“,
zitiert Gunter Demnig den Talmud. 

Die Nazis haben nicht nur Menschen ausgelöscht, sondern auch deren Biogra­fien verschwinden lassen. Die „Stolperstein-Geschichten Weimar“ bringen die Menschen wieder zum Vorschein. Sei es die einst gefeierte Sängerin Jenny Fleischer-Alt, die erst mit viel Geld in die Stadt geholt wurde, und am Ende aufgrund ihrer jüdischen Herkunft enteignet wurde. Oder der Komponist Gustav Lewin, der den fürchter­lichen Demütigungen nicht standhielt und vor Gram verhungerte. Erinnert wird auch an die allseits beliebte „Puppen­mutter“ Hedwig Hetemann, in deren Laden in der Teichgasse 6 die Kinder stets glänzende Augen bekommen haben. Ebenso porträtiert der Band, unter vielen anderen weiteren Personen, die selbstbewusste Künstlerin Lucy Ortlepp, der ihre jüdische Herkunft zum Verhängnis werden sollte.

Die Bücher der Reihe „Stolperstein-Geschichten“ werden dank zahlreicher Sponsoren an die Schulen der Stadt verteilt, können aber auch käuflich erworben werden. Wir sehen einen wichtigen Effekt darin, den Lesern Geschichten aus ihrer eigenen Stadt zu präsentieren, um dem Geschichtswissen über die NS-Verbrechen ein deutliches und fassbares Gesicht zu geben.

Helfen Sie mit, diese Buchreihe zu verwirklichen.

Über 25 deutsche Städte haben bereits Interesse bekundet, sich mit Lebensgeschichten zu den Stolpersteinen ihrer Stadt in unsere Buchreihe einzubringen. Der Eckhaus Verlag sieht sich also einer großen Aufgabe für die kommenden Jahre gegenüber. Unser Engagement bei der Herstellung der Bücher ist dabei ehrenamtlich. Deshalb sind wir jederzeit dankbar für Sponsoren, die sich mit der Finanzierung eines Klassensatzes für die Schüler ihrer oder einer anderen Stadt engagieren. Auch einzelne Bücherspenden sind willkommen, diese fassen wir jeweils zu Sammel-Klassensätzen zusammen.

Rezensionen zum Buch

TLZ – 18.11.2016
TLZ 07.09.2016
TLZ 16.09.2016

Additional Information

Gewicht 458 g
Größe 19 x 19 x 1.5 cm
Bindung

Hardcover, Fadenheftung

Seitenzahl

144

Abbildungen

durchgehend 2-farbig gedruckt, mit vielen Dokumenten und Originalfotos

Andere Formate

keine

ISBN

978-3-945294-09-3

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