Wenn jemand anruft, sagt, ich bin tot

14,80 

(1 Kundenrezension)

Emanuel Rosen

Wenn jemand anruft, sagt, ich bin tot

Eine Familie kämpft um Identität und Würde.

Emanuel Rosen folgt den Spuren seiner Großeltern zurück nach Deutschland.
Ins Deutsche übertragen von Wolfgang Schriek

Artikelnummer: ISBN 978-3-945294-36-9 Kategorie: Schlagwörter: , , , ,

Beschreibung

Als Emanuel Rosen in Israel aufwuchs, war er von den heiteren Aussprüchen seiner Mutter umgeben, aber er hatte keine Ahnung von dem Kampf, den sie führte. Er wusste, dass seine Großeltern, 1933 aus Deutschland nach Palästina emigriert, 1956 ihre frühere Heimat besucht hatten, aber er wusste nicht, dass sich sein Großvater nach ihrer Rückkehr nach Tel Aviv dort das Leben genommen hatte. Er wusste nichts von dem Rechtsstreit, den seine Mutter in die Wege geleitet hatte, um die Würde ihres Vaters, des einst angesehenen Hammer Anwalts, wiederherzustellen, und er wusste sicher nichts von dem Nazi-Psychiater, den das Gericht in diesem Fall als Gutachter bestellt hatte. Kurz gesagt, er wusste nicht viel, bis er einen Karton mit Briefen fand, die seine Großeltern von ihrer Reise geschickt hatten, und er fuhr nach Deutschland, um ihren Spuren zu folgen.

Emanuel Rosen wurde in Israel geboren und lebt in Kalifornien. Nach einer erfolgreichen Karriere in der Hightech-Industrie schrieb er einen Bestseller über Marketing, der in zwölf Sprachen übersetzt wurde. Dies ist sein viertes Buch.

Die heutige Generation kann über die Verfolgung und Vernichtung der Juden vor und im Zweiten Weltkrieg kaum noch als ihre persönliche Vergangenheit schreiben. Aber die Vergangenheit darf nicht verlorengehen, und es ist wichtig, dass über sie geschrieben wird, was über sie gefunden werden kann. Ich habe Respekt für das, was Emanuel Rosen in seinem Buch tut: Er hat die Geschichte seiner Familie geduldig und sorgfältig erforscht und führt uns anschaulich durch das, was er gefunden hat.
Bernhard Schlink, Autor von „Der Vorleser“
Dies ist eine fesselnde und einnehmende Erkundung einer Familie, deren Leben durch die Restriktionen der Nazis, durch das Leben als Immigranten in Israel und durch die Suche eines Enkels nach fehlenden Teilen der Erzählungen dauerhaft verändert wurde.
Martha Minow, Harvard Law School
Ich dachte, ich werfe einen kurzen Blick in dieses Buch, aber dann hörte ich anderthalb Tage nicht mit dem Lesen auf.
W. Michael Blumenthal, ehemaliger US-Finanzminister und von 1997 bis 2014 Direktor des Jüdischen Museums Berlin
Mit Sensibilität, Liebe und Humor erzählt Emanuel Rosen die Geschichte seiner Jeckes-Großeltern, deren Einwanderung und Schwierigkeiten im Heimatland des Jüdischen Volkes sowie deren Reise auf der Suche nach ihren Wurzeln und ihrer Identität in Deutschland. Ein wichtiges und faszinierendes Buch, das in mir tiefe Gefühle und die Sehnsucht nach einer Generation geweckt hat, die es nicht mehr gibt.
Gabriela Shalev, ehemalige Botschafterin Israels bei der UNO; em. Professorin der Hebräischen Universität Jerusalem
Rezension

Zusätzliche Information

Gewicht 130 g
Größe 12.5 × 19 × 1 cm
Seitenzahl

318

Bindung

Softcover, Fadenheftung

Andere Formate

keine

Verpackung

eingeschweißt

ISBN

978-3-945294-36-9

1 Bewertung für Wenn jemand anruft, sagt, ich bin tot

  1. Mechtild Brand

    Hallo Frau Rogge!

    Die Bücher sind vor einigen Tagen angekommen, und ich freue mich riesig, die fertige Arbeit in den Händen zu halten. Herzlichen Glückwunsch dazu und herzlichen Dank für Ihre Mühe.
    Beim Blättern habe ich die einzelnen Schritte dieser langen Begegnung mit Familie Mendel und allen Ablegern nochmal durchlebt. Es tut einfach nur gut, bei allen Problemen im Augenblick jetzt den Abschluss eines sehr langen Weges und sein gutes Ende zu sehen.
    Als ich 1963 angefangen bin zu suchen, habe ich nicht ansatzweise geahnt, welches Gewicht die Begegnung mit Hammer Juden für mein Leben haben würde. Eines der vielen guten Ergebnisse liegt gerade vor mir.

    Herzlichen Dank! Bleiben Sie gesund! Herzliche Grüße nach Weimar!

    Mechtild Brand

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