Stolpersteine in Hadamar

Stolpersteine in Hadamar

9,90 

Verfügbar bei Nachlieferung

Volker Soßdorf, Regine Gabriel (Hrsg.)

Stolpersteine in Hadamar

In diesem Band werden die Biografien der Menschen aus Hadamar vorgestellt, die durch den Nationalsozialismus vertrieben, entrechtet oder ermordet wurden, mit wenigen Ausnahmen.

In der Stadt Hadamar wurden zwischen 2016 und 2018 zweiunddreißig Stolpersteine für die jüdischen Hadamarer/innen und ein Hadamarer „Euthanasie“ Opfer verlegt. Diese Biografien und weiterführende Informationen zur Geschichte der Juden in Hadamar werden in einem Stadtgang präsentiert.

In Hadamar, wie in vielen anderen Städten, erforschten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Einzelschicksale.

Mit eingelegtem Stadtplan für einen Stadtgang durch das ehemalige jüdische Hadamar

Verfügbar bei Nachlieferung

Artikelnummer: ISBN 978-3-945294-29-1 Kategorie: Schlüsselworte: , , ,

Beschreibung

Stolpersteine in Hadamar

In diesem Band werden die Biografien der Menschen aus Hadamar vorgestellt, die durch den Nationalsozialismus vertrieben, entrechtet oder ermordet wurden, mit wenigen Ausnahmen.

In der Stadt Hadamar wurden zwischen 2016 und 2018 zweiunddreißig Stolpersteine für die jüdischen Hadamarer/innen und ein Hadamarer „Euthanasie“ Opfer verlegt. Diese Biografien und weiterführende Informationen zur Geschichte der Juden in Hadamar werden in einem Stadtgang präsentiert.

In Hadamar, wie in vielen anderen Städten, erforschten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Einzelschicksale.

Aus dem Vorwort:

„Es gibt nur eines, das schlimmer wäre als Auschwitz selbst…
und zwar, dass die Welt vergisst, dass es einen solchen Ort gab.“ (Henry Appel)

In Hadamar recherchierte in den Jahren 2014 – 2018 eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürger mit Unterstützung der Gedenkstätte Hadamar nach den Namen und Adressen der jüdischen Menschen, die in den Jahren 1933 – 1945 noch in Hadamar lebten und Opfer des Nationalsozialismus wurden. Diesen Menschen, ob deportiert, ermordet oder geflohen, sollten Stolpersteine zum Gedenken gesetzt werden, denn für sie gab es über Jahrzehnte keine sichtbaren Zeichen des geschehenen Unrechts und auch keine namentliche Erinnerung.

Durch einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 27. Juni 2014 wurde der formale Weg zur Verlegung von Stolpersteinen durch den Künstler Gunter Demnig bereitet und die Gruppe konnte mit ihrer Arbeit beginnen.

Auf Grundlage der ausführlichen Schriften Peter Paul Schweitzers: „Juden im nassauischen Hadamar“, Hadamar 2006, „Novembertage, Novembernacht” 2010, ergänzt sowie aktualisiert durch umfangreiche eigene Recherchen und die Auswertung zahlreicher weiterer Quellen, gelang es der Gruppe in den darauffolgenden vier Jahren, für 32 Menschen aus Hadamar biographische Daten, lebensgeschichtliche Hinweise und Bildmaterial zusammenzutragen. So konnten im März 2016 13, im Oktober 2017 12 und im November 2018 weitere 7 Stolpersteine verlegt werden.

In dem hier vorliegenden Stadtgang werden die Lebensgeschichten erzählt, die zu den 32 verlegten Stolpersteinen gehören, und die Örtlichkeiten des ehemaligen jüdischen Hadamar vorgestellt. 32 Schicksale, 32 Hadamarer/innen, 32 Menschen, denen durch das Naziregime alles genommen wurde: ihr Besitz, ihre Rechte, ihre Würde und am Ende, mit wenigen Ausnahmen, auch ihr Leben. Mit den verlegten Stolpersteinen erhalten die Opfer ihre Namen wieder, um als unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft wahrgenommen werden zu können.

Gleichzeitig mahnt uns der Blick in die Vergangenheit aber auch, dass eine Politik der Hetze, der Angst und des Hasses in Gegenwart und Zukunft keine Chance haben darf.

Volker Soßdorf / Regine Gabriel

Zusätzliche Information

Gewicht 220 g
Größe 14 × 21 × 0.8 cm
Seitenzahl

112

Bindung

Softcover, Fadenheftung

Abbildungen

Einige Fotos, 1-farbig

Andere Formate

keine

Verpackung

eingeschweißt

ISBN

978-3-945294-31-4

Besonderheiten

Mit eingelegtem Stadtplan für einen Stadtgang durch das ehemalige jüdische Hadamar

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