Taschenbuch

  • Der Himmel über der Grenze

    9,99 14,80 

    Said Boluri

    Der Himmel über der Grenze

    Herbst 1990. Nach den politischen Unruhen im Iran wird es für Saids Familie unsicher, im Land zu bleiben. Nach einer anstrengenden Flucht wird die Familie in Deutschland wiedervereint. Doch die politische Verfolgung wird hier nur abgelöst durch rassistische Übergriffe und Demütigungen. Und dann taucht auch noch eine Liste mit Namen der Opfer aus den iranischen Todeslagern auf – ein lebensgefährliches Dokument. Ein Wettlauf gegen den Geheimdienst nimmt seinen Lauf.
  • Das ferne Grab

    9,99 12,80 
    Russland, Dezember 1942. Der deutsche Soldat Robert Thal ist gerade das dritte Mal Vater geworden, als er im Krieg fällt. Die Briefe seiner Frau erreichen ihn nicht mehr. Fast 60 Jahre später begibt sich seine Witwe auf eine Reise nach Wolgograd, um am Ende ihres Lebens am Grab ihres geliebten Mannes zu stehen. Der Erzähler Ulrich Völkel fügt zwischen die einzelnen Kapitel die originalen Briefe seiner Eltern ein, die sie sich 1942 geschrieben haben. Authentische Doku­mente, vermischt mit fiktionaler Erzählung, geben Einblick in das Leben an der Ostfront und in den Alltag einer Soldatenfrau mit ihren drei Kindern an der sogenannten Heimatfront. Als Anhang und autobiografische Ergänzung hat Völkel seinen Gedichtzyklus „schöne kindheit gewesen“ veröffentlicht.
  • Franzosenbalg

    9,99 14,80 

    Völker sind zum Mischen da.

    Der Sohn eines alliierten Besatzungssoldaten erlebt Rassismus und Gewalt innerhalb und außerhalb seiner deutschen Familie. Man schimpft ihn Franzosenbalg, Judenbengel, nordafrikanischer Bastard, Kümmeltürke und Kanake. Mit 14 Jahren erfährt er, woher sein leiblicher Vater stammt. Da drei Länder beteiligt sind, erschwert das seine Vatersuche, die ein Vierteljahrhundert dauert. Auf dem langen Weg zur Klärung seiner Identität zieht er ins Ausland, gerät an einen dämonischen Demagogen, wird Kommunist und Dritte-Welt-Fan und erforscht die bunte Mischung seiner Vorfahren. Das Buch gewährt einen kritischen Blick auf die Deutschen aus der Perspektive eines Feindeskindes. Gleichzeitig ist es ein Beitrag zur aktuellen Zuwanderer- und Flüchtlingsdebatte.